Warum du durch positives Denken ein Leben zweiter Klasse führst!

Die Tatsache, dass überall über das positive Denken geschrieben und erzählt wird, macht es deshalb nicht zum Heilsbringer.

Dass positives Denken nicht umfassend funktioniert, sollte mittlerweile jedem der es bereits ausgiebig versucht hat, klar sein.

Gibt es eine Lösung?

Der neueste Stand der Wissenschaft besagt sinngemäß: Gezielt positives Denken entspringt unserem bewussten Denken. Dieser Teil unseres Gehirns umfasst laut Wissenschaft nur 5%. 95% unserer Gehirntätigkeit ist demnach unbewusst. So lautet in der Regel die Lösung, dass du an deinem Unterbewusstsein arbeiten und dein negatives Denken klären musst, indem du jegliche Bewertungen von positiv und negativ fallen lässt.

Lange Rede . . . meine Erfahrung in tausenden von Übungsstunden ist eine andere. Ich mache es kurz:

Ob bewusst oder unbewusst, ob positiv oder negativ; das Ganze worüber immer wieder gefachsimpelt wird, ist nichts anderes als ein jeweils von klein auf geprägtes und manipuliertes Gedankenkonstrukt, unser Ego.

Das Problem dabei ist nicht, dass wir alle dieses Ego haben. Das Problem entsteht erst, weil der Mensch glaubt dieses Gedankenkonstrukt zu sein. Er hat es nicht, er identifiziert sich damit.

Das ist das einzige Problem des Menschen. Gelingt es, einen inneren Schritt zurück zu treten und die eigenen Gedanken, ganz gleich welcher Art, wie einen Kinofilm zu beobachten, sind wir frei.

Nur dann fühlen wir uns frei!

Dies ist der Zustand der Meditation. Meditation ist unser natürlicher, nicht an Gedanken gebundener Zustand und somit allgegenwärtigen Glücks.

Von Herz zu Herz
Harald Edel

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